Poolcracks Blog

    Da wir uns für eine Übernachtung in Bispingen (zwischen Hamburg und Hannover, bekannt durch seine Indoor-Skihalle) entschieden hatten, war die Heimfahrt trotz Dauerregen und Seitenwind nicht besonders aufregend, aber dennoch etwas anstrengend. Durch die Pausen während der Ladestopps kommt man mit dem Elektroauto entspannter als mit einem Verbrennerauto mit nur einer Essenspause an. Ich könnte mir noch die 2 € für 8 Minuten auf einem Massagesessel. Die sind ganz schön kräftig, auch wenn sie leider nur den Rücken massieren.


    Bei meiner Wohnung trafen wir drei Elektronauten, die ebenfalls zum Nordkapp wollen. Es sind MineCooky (http://www.minecooky.de/) und seine Eltern . Die Eltern starten am Samstag und wollen mit Fähre nach Norwegen

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    Von Kopenhagen, ganz im Westen der Hauptinsel Dänemarks, ging es zum Supercharger Slagelse im Osten der Hauptinsel. Auf dieser Etappe setzte ein starker Schneefall ein, sodass die Temperatur rasch von 6 auf 0 Grad fiel. Ein Mercedes-Fahrer hatte die Glätte von Schneematsch unterschätzt und hatte seinen Wagen quer rechts in die Böschung gerammt. Die dänische Polizei hatte die Unfallstelle viel besser als bei uns abgesichert: Nicht nur Warndreieck und Blaulicht, sondern auch ein Baustellenabsicherungswagen mit gelbem Lampenpfeil nach links unten.


    Überhaupt: Dänemark ist auch bei der Elektromobilität schon viel weiter. An den Autobahnen sind große Schilder auf denen per Symbole z.B. folgendes steht: "Nächste Ladesäule in 5 km,

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    Nach den schönen rund 36 Stunden in Oslo war das nächste Tagesziel der Süden Schwedens. In Oslo und in den Vororten kamen uns sehr viele Elektroautos entgegen. Das waren nicht nur gefühlt mehr als die Hälfte der Fahrzeuge wie Ihr Euch am Video selbst überzeugen könnt.


    Der erste Ladestopp erfolgte am brandneuen Supercharger Rygge (Norwegen), 34 Stalls (Ladeplätze). Die Gerüchte, dass man dort mit nur 35 kW laden kann, stimmen nicht. Da das Tesla-Navi diesen Supercharger schon anzeigt, hätte da etwas nicht gestimmt. Wir haben mit kaltem Akku bei 24% mit 90 kW geladen. Es sind weitere 8 Sockel mit Kisten drauf, nicht von Tesla. Plus 3 weitere Gleichrichter-Kisten. Eventuell für 8 Triple-Säulen damit alle anderen (nicht-Tesla)

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    Tag 10 (Silvester)

    Trondheim ist zwar eine schöne Stadt, wir wollten aber unbedingt sicherstellen, dass wir an Silvester etwas unternehmen können und nicht erneut überall vor verschlossenen Türen stehen. Zumal schon am Frühstücksbuffet des 21 stöckigen Hotels verdächtig wenig los war. Deshalb zog es uns nach Oslo weiter. Und natürlich haben wir auch diesesmal wieder vor Fahrtantritt das Hotel gebucht. ;)


    Während dem Check-Out waren draußen bereits die ersten Häuser in Sonnenstrahlen gehüllt, auch wenn es noch -9 Grad hatte. Kurz nach Fahrtbeginn holten wir die Sonne ein und hatten zum ersten Mal seit 7 Tagen die Sonne direkt gesehen. Ein schönes Gefühl. Es ist aber nicht so, dass man bei einer Reise sofort die Sonne vermisst, denn

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    Hier in Fauske war der Sonnenaufgang um11:12 Uhr der Sonnenuntergang 12:50 Uhr. Die Sonne hat uns wieder.😀


    Nach der gestrigen Beinahe-Autoübernachtung haben wir beschlossen für Sylvester einen Ort auszusuchen, wo wir sicher eine Unterkunft finden werden: Oslo. Für einen Tag ist der Weg zu lange, deshalb wollten wir in etwa auf halbem Weg in Harras etwas finden, und zwar vor Abfahrt. Wieder waren alle Hotels geschlossen oder ausgebucht. Etwas weiter in Trondheim hatten wir jedoch Glück, wieder ein Scandic Hotel.


    Nach der Buchung starteten wir, 657 km nach Trondheim. Über Nacht hatte es geschneit und dadurch hatte es schlechte Straßenbedingungen. Uns war klar, dass es wieder spät wird.


    Wir machten vier Ladestopps an Superchargern in

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    Kurz nach 9 Uhr starten wir nach einem ausgiebigem Frühstück von Alta zum nach Hause Weg. Wie im vorherigen Artikel vermerkt, haben wir uns für die Norwegen-Route entschieden. Die geplante Fahrzeit inklusive Laden bis Zürich beträgt 62 Stunden und 3655 km ohne Optimierung. Das mag einem viel erscheinen, aber man darf nicht die winterlichen Wetter- und Straßenverhältnisse vergesssen, dass in Nord-Norwegen die Straßen kurvig sind und fast immer ein Tempolimit von 80 km/h außerorts und 30-60 km/h innerorts gilt.


    Geplant sind ausschließlich Supercharger-Stopps, da diese zum einen beim Fahrzeugpreis inbegriffen sind und zum anderen bei niedrigem Akkuladestand und warmen Akku Ladegeschwidigkeiten bis zu 120 kW ermöglichen. In den letzten 12

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    Morgens schaute ich nochmals die Wetterdaten in Finnland an. In Munio, bei dem Familienresort bei dem wir geladen und unser Mittagessen hatten, hatte es -31 Grad. Zum Glück waren wir dort längst vorbei. Noch ein letzter Blick vom Hafen in Honningsvåg aus, direkt vor unserer Abfahrt zum Nordkap:


    Entgegen meinem gestrigen Blog musste ich feststellen, dass wir durch keinen Meerestunnel mehr zur Nordkapinsel fahren mussten, denn Honningsvåg liegt bereits auf der Nordkapinsel (ich habe den vorherigen Artikel korrigiert). Also sollten die restlichen 37 km ein Klacks sein. Im Sommer sicherlich, aber im Winter sind die letzten 12 km der Straße gesperrt und nur im Konvoi hinter einem Schneepflugzur Durchfahrt freigegeben. Der Schneepflug

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    Von Alta nach Honningsvåg. Eigentlich kein großes Problem, sind ja nur ca. 216 km, oder? Auf der E6, die bis zum Nordkap führt. Wären die Straßen so gut wie in Alta geräumt, sicherlich, auch wenn selbst die nicht völlig eis- und schneefrei sind. Schon am Ortsausgang von Alta sieht es da leider nicht mehr so gut aus. Man fährt schnell auf einer geschlossenen Schneedecke, die wiederum auf einer Eisdecke liegt. Das waren wir zwar schon teilweise aus Finnland gewohnt, aber dort hatten die Spurrinnen manchmal auch noch eisfreie Stellen. pjw kennt aber die Strecke und zur Not kann man Schneeketten montieren. Wir ließen die Norweger mit Ihren Spikereifen fleißig überholen. Bis 12 Uhr hielt das trockene Wetter. Gestart sind wir bei -12

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    Die fünfte Etappe führte uns von Pello (Finnland) zum rund 420 km entfernten Alta (Norwegen). Dies war die härteste Etappe, da keine Schnelllader zur Verfügung standen. Zudem führte sie uns tiefer nach Lappland hinein und auch teilweise über Nebenstraßen. Wir hatten den Wetterbericht verfolgt und in Pello hat es nicht über Nacht geschneit. Wir entschieden uns für kurze Teiletappen, da wir den Zustand der Infrastruktur im Winter nicht kannten. Grob: 1 Stunde laden, 1 Stunde fahren.


    Die erste Typ2 2x22 kW Ladesäule steht in Kolari, nicht geschlossen, geräumt, das Auto lud mit voller Leistung. Gutes Zeichen, denn alle anderen Typ2 sind vom gleichen Anbieter. Preis: 0,08 €/Min ist aufgedruckt. Klasse! Sonnenaufgang in Kolari: 11:57 Uhr,

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    Die heutige Tagesetappe war mit rund 211 km recht kurz. Aber sie führte uns ins Landesinnere an der schwedisch-finnischen Grenze entlang über den Polarkreis hinaus nach Pello auf der finischen Seite. Dort hatten wir schon lange vor Reisebeginn im Motel gebucht. Wir waren nicht nur auf Europastraßen unterwegs und die Straßenverhältnisse ändern sich stündlich. Das kann man nicht vorausplanen. Deswegen haben wir nicht nach weiteren Hotels auf der Strecke gesucht um weiterzufahren.


    In Luleå sind wir bei -20 Grad gestartet, die Temperatur war über Nacht nicht weiter gefallen. Am Abend vorher war das im Freien gefühlt kälter, selbst bei nur 300 m Fußweg mussten wir uns die Hände mit den Handschuhen vor das Gesicht halten, da wir keine

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